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Integrationslotsen

Modelle von Engagement und Integration: Expertise und bundesweiter Erfahrungsaustausch und Workshop

 

In den letzten Jahren wurden in Deutschland in zahlreichen Kommunen und einzelnen Bundesländern Projekte initiiert, die die Integration von Neuzugewanderten und teilweise auch von langjährig in Deutschland lebenden Migrant(inn)en durch ehrenamtliche Integrationslots(inn)en, -pat(inn)en oder -begleiter/innen fördern sollen. 

Dabei zeichnen sich verschiedene Konzep­tionen, Zielsetzungen, Zielgruppen, Themenstellungen und Ausrichtungen dieser Projekte ab: So richten sich einige Projekte an bestimmte Zuwanderergruppen (Neuzuwanderer, Aussiedlerinnen/ Aussiedler, Jugendliche, Senioren); andere sind themenspezifisch ausgerichtet (Gesundheit, Bildung/Ausbildung, alltagsbezogen). Zugleich unterscheiden sie sich in der Betreuungsform (individuelle Begleitung, sozialräumliche Verankerung im Sinne einer Anlaufstelle, Vermittlung).

Insgesamt mangelt es jedoch derzeit an Wirkungs­analysen sowie an projektübergreifenden Erfahrungen. Die Robert Bosch Stiftung förderte daher eine Expertise zur systematischen Analyse von Inte­grationslotsen, -paten und -begleiter­projekten, die Sie hier herunter laden können: > Expertise.

Unter > Projekte finden Sie im Rahmen der Expertise ermittelte gute Praxisbeispiele verschiedenster Projektkonzeptionen.

Von dieser Analyse ausgehend fand am 26. und 27. September der bundesweite Erfahrungsaustausch und Workshop zur Entwicklung von Umsetzungsstrategien "Integrationslotsen: Modelle von Engagement und Integration" für kommunale Fachkräfte, freie Träger und Migrantenselbstorganisationen in Hannover statt, der dazu dienen sollte, einen interkommunalen Erfahrungsaustausch herbeizuführen und daraufhin Umsetzungsstrategien zu erörtern und zu stärken.

Die Dokumentation dieser Veranstaltung können Sie hier herunter laden: > Dokumentation.

> Zum Tagungsprogramm.

Kontakt: Susanne Huth, INBAS-Sozialforschung GmbH, Frankfurt am Main

Dieses Projekt wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert und von INBAS-Sozialforschung in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover und der AG Migration/Integration des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) durchgeführt.

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